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 Wintermeisterschaft

Wie entstand die Wintermeisterschaft überhaupt oder wer hat sie erfunden???????

Diese Fragen habe ich mir schon ein paar mal gestellt und ich denke, dass ich nicht der Einzige bin, den dies interessiert. Bei den älteren Mitgliedern des RV-Zürich, kommen bei diesen Fragen sicher viele amüsante Erinnerungen und Erlebnisse wieder zum Vorschein.

Mit der Hilfe von Heiri Weber, der seit 1955 im RV-Zürich ist, habe ich einen kleinen Rückblick zusammen gestellt. Er suchte mir alte RVZ-Nachrichten und Rangliesen zusammen, mit denen ich versuchte einen kleinen Bericht zu schreiben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Heiri.

Also dann, viel Vergnügen mit der.....

„Geburt der Wintermeisterschaft“

54 Jahre. Das ist eine lange Zeit. Genau vor 54 Jahren entstand im Kopf des damaligen RVZ-Mitgliedes Ruedi Leemann, die Idee der Wintermeisterschaft.

Die „tote“ Wintersaison sollte durch einige abwechslungsreiche, nicht allzu schwere Sportwettbewerbe überbrückt werden. Von Anfang an galt die Devise: Jeder kann mitmachen!!!

Um eine gewisse Spannung rein zu bringen, beschloss man Ranglisten zu erstellen, um am Schluss einen Gesamtsieger beglückwünschen zu können.

1952/53 organisierte Ruedi Leemann, mit Hilfe von unserem jetzigen Ehrenpräsidenten Fritz Waldmann, die erste Wintermeisterschaft. Der Grundstein war also gelegt für eine Erfolgreiche Idee, die bis heute im Jahr 2006/07, weitergeführt wird.

Am Anfang bestritten die Teilnehmer nur 5 Disziplinen, davon wurden 3 Disziplinen gewertet. Durchgeführt wurden Radrennen, Waldlauf, Ski-Langlauf (damals gab es sogar noch eine Ski-Gruppe im RV-Zürich), Schwimmen und Kegeln. Der aller erste Startschuss bei der Wintermeisterschaft fiel beim Radrennen. (Nach alten Berichten zufolge regnete es in Bindfäden). Aber sie liessen sich dazumal nicht abhalten und so startete das erste Radrennen und wurde von Georges Frey gewonnen. Er kann sich stolz der „erste“ Sieger der „ersten“ Disziplin der „ersten“ Wintermeisterschaft nennen.

Alles ging reibungslos über die Bühne und somit hatte man im Frühjahr von 1953 ein Gesamtklassement zusammen. An der Spitze dieses Gesamtklassement stand übrigens auch Georges Frey.

Dieser erste Erfolg ermutigte zum Weitermachen. Bereits die zweite Austragung der Wintermeisterschaft 1953/54 ergab höhere Teilnehmerzahlen. Auch an Publikum mangelte es nicht.

Wegen Schneemangels wurde 1954/55 die Disziplin „Ski-Langlauf“ durch den „Uetlibergbummel“ ersetzt. Diese neue Disziplin bewährte sich gut und schon bei der ersten Durchführung kamen gleich vier Mann auf den 1. Platz.

1957/58 war das Ende des sportlich doch nicht ganz befriedigenden „Uetlibergbummels“. An seine Stelle trat das Kugelstossen.

Nach 10 Jahren als Manager der Wintermeisterschaft, gab Fritz Waldmann sein Amt an Jakob Rohner ab.--------------------------------------------------------------

Hier reist mein Faden an Informationen ab. Seit ich im RV-Zürich bin hat am Anfang Erhard Zitz und danach Harry Aemmer die Wintermeisterschaft geleitet.  

Ich habe einige Zeilen aus einem Bericht ausgewählt die ich unserem Ehrenpräsidenten, Gründungsmitglied und Ehemaligem Organisator der Wintermeisterschaft, Fritz Waldmann, widmen möchte. (Vielleicht kennst du diese Zeilen noch und ich hoffe das sie dich an schöne Zeiten erinnern)

Original Bericht aus den RVZ-Nachrichten vom Februar/März 1964!!!

Sonderbeilage der RVZ-Nachrichten: 10 Jahre Wintermeisterschaft

„Ein gutes Beispiel dafür, dass jeder mitmachen kann, bietet unser Präsident Fritz Waldmann. Nicht nur betreut und organisiert er seit Jahren den ganzen Wettbewerb, sondern er ist auch der einzige, der an allen bisherigen Austragungen teilgenommen hat. Natürlich kämpft er in Disziplinen wie Waldlauf, Schwimmen, Kugelstossen auf verlorenem Posten, auch im Radrennen wird’s für ihn jedes Jahr schwerer, vorne zu landen – für den Gesamtsieg hat er also praktisch keine Chancen. Aber das hält Fritz keineswegs ab, getreulich mitzumachen. Er verkörpert genau das, was die Idee der Wintermeisterschaft will: Mitmachen ist das Wichtigste!!!“

Der letzte Satz finde ich sehr schön formuliert und vielleicht nehmen sich diese Worte ein paar zu Herzen.

Es wäre ein Riesen Dankeschön an die Gründer, Helfer, Teilnehmer Organisatoren und Zuschauer,  wenn wieder einmal so viele Teilnehmer wie früher an den Start der Wintermeisterschaft gehen würden. Damals vor 54 Jahren gab es bis zu 50 Teilnehmer bei der Wintermeisterschaft, wovon zum Teil 30 klassiert wurden.

Bei der letzten Austragung 2005/06 haben 28 RVZ-ler mitgemacht und es wurden 18 klassiert.

Ich hoffe es hat euch genau so Spass gemacht wie mir, in der Vergangenheit zu stöbern und nachzulesen. Leider habe ich keine Fotos auftreiben können, aber vielleicht meldet sich noch jemand bei mir, der noch alte Fotos von der Wintermeisterschaft besitzt.

Zum Schluss habe ich noch das sogenannte „Goldene Buch“ der Wintermeisterschaft von 1952/53 bis 2005/06

Mike Vögele

 Goldene Buch der Wintermeisterschaft

1952/53  Frey Georges                              1998/99  Aemmer Harry

1953/54  Götschi Erich                               1999/00  Frutiger Marcel

1954/55  Blattmann Walter                         2000/01  Aemmer Harry

1955/56  Doll Harry                                    2001/02  Steiger Bruno

1956/57  Johannsen Rolf                            2002/03  Blessing Markus

1957/58  Rohrer Jakob                               2003/04  Blessing Markus

1958/59  Rohner Jakob                              2004/05  Blessing Markus

1959/60  Doll Harry                                    2005/06  .........................

1960/61  Hurni Josef

1961/62  Morelisse Elie

1962/63  Morelisse Elie

1963/64  Morelisse Elie

1964/65  Morelisse Elie

1965/66  Morelisse Elie

1966/67  Morelisse Elie

1967/68  Morelisse Elie

1968/69  Morelisse Elie

1969/70  Pivotto Carlo

1970/71  Muff Armin

1971/72  Hoffmann Guy

1972/73  Muff Armin

1973/74  Muff Armin

1974/75  Aebi Alfred

1975/76  Lippuner Gebi

1976/77  Aebi Alfred

1977/78  Hoffmann Guy

1978/79  Schellenberg Karl---Bech Egon

1979/80  Bech Egon

1980/81  Bech Egon

1981/82  Frutiger Marcel

1982/83  Graf Albert

1983/84  Bech Egon

1984/85  Bech Egon

1985/86  Bech Egon

1986/87  Bech Egon

1987/88  Schäffet Toni---Käser Hans

1988/89  Graf Albert

1989/90  Bech Egon

1990/91  Graf Albert

1991/92  Barmet Rolf

1992/93  Lechmann Denis

1993/94  Lechmann Denis

1994/95  Lechmann Denis

1995/96  Lechmann Denis

1996/97  Lechmann Adrian

1997/98  Baumann René

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